Dieselbesitzer? Fahrverbot? Wertverlust?

Sichern Sie sich ohne Risiko Ihre Ansprüche und machen Sie Ihr Recht zu Geld. Warten Sie nicht länger. Nie standen Ihre Chancen besser!

Unsere erfahrenen Anwälte stehen im Dieselskandal an Ihrer Seite

Kostenlose Erstberatung

Unsere Anwälte bekannt aus

Start 1
Start 2

Kompetente Rechtsvertretung im Abgasskandal

Diesel-Rückerstattung.de ist eine Anwaltskooperation der beiden Rechtsanwaltskanzleien SIBURG Rechtsanwälte (Berlin) und WAGNER & PEISKER Rechtsanwälte (Ravensburg).

Wir scheuen keinen Konflikt.
Wir sind erfolgreich!

Wir sind seit einem Jahrzehnt spezialisiert auf die Vertretung geschädigter Verbraucher in allen Bereichen des Verbraucherrechts. 

Im Abgasskandal stehen die Dieselbesitzer allein den Autokonzernen zumeist hilflos gegenüber. Mit unserer langjährigen Erfahrung und unserer einschlägigen Expertise in der Verhandlungs- und Prozessführung sichern wir Ihre Rechte.

Wir sind spezialisiert auf Masseschadensfälle. Wir konnten in zahllosen Fällen beispielsweise Bausparern über unseren Service bausparer-hilfe.de und Kreditnehmern über unseren Service kreditwiderruf-hilfe.de zu ihrem Recht verhelfen und ihnen viele tausend Euro sichern.

Rolf Siburg, LL.M.

Rechtsanwalt

Olaf Peisker

Rechtsanbwalt

Franziska Hanmann, LL.B.

Wirtschaftsjuristin

Wir vertreten seit Jahren auch die Rechte der VW-Aktionäre und fordern Schadensersatz vom VW-Konzern wegen falscher  Kapitalmarktinformationen im Abgasskandal.

In 3 Schritten zu Ihrem Recht

1. Kostenlose Beratung

Sie geben uns die notwendigen Informationen zu Ihrem Diesel und Ihrer Rechtsschutzversicherung.
Wir prüfen Ihre Ansprüche für Sie und zeigen Ihnen den bestmöglichen Weg, Ihr Recht durchzusetzen.

2. Durchsetzung Ihres Rechts

Haben Sie einen Anspruch, beauftragen Sie unsere Anwälte und diese setzen Ihr Recht durch.

Wir vertreten Sie außergerichtlich und wenn es nötig wird vor Gericht. Sie profitieren von unserer Expertise und der engen Betreuung während der Rechtsdurchsetzung.

3. Erhalt Ihrer Erstattung

Wir haben gewonnen! Sie erhalten Ihre Erstattung von uns ausgezahlt und/ oder können wunschgemäß Ihren Diesel zurückgeben.

Es fallen keine Provisionen an. Sie erhalten die volle Erstattung ausgezahlt.Haben wir keinen Erfolg entstehen Ihnen keine Kosten.

Ihr Recht für jede Automarke!

Mercedes besitzer: Handeln Sie jetzt!

Rechtschutzversicherungen übernehmen Kosten!

Bis zu 10.000,00 € Entschädigung pro Fahrzeug sichern.

Alten Diesel-Euro 5 gegen Neuwagen eintauschen.

Finanzierung widerrufen, Erstattung sämtlicher Zins- und Ratenzahlungen, Rückgabe Ihres Dieselfahrzeugs

Der Kampf um Ihre Rechte im Vergleich

Auf eigene Faust

Aufwendig und aussichtslos

  • keine Kosten
  • keine rechtliche Expertise
  • "David gegen Goliath"
  • Anwaltszwang vor Gericht
  • dauerhafter Stressfaktor
  • Papierkram

Mit uns

Seriös und unkompliziert

  • keine Kosten
  • langjährige Erfahrung im Verbraucherrecht
  • individuelle Beratung und Betreuung
  • hohe Erfolgschancen
  • Vollkommen stressfrei
  • geringer Zeitaufwand

Rechte-Dienstleister

Teuer und Massenabfertigung

  • hohe Provision bis zu 35%
  • Seriosität unklar
  • Massenabfertigung
  • fehlende individuelle Betreuung
  • Expertise teilweise unklar

Der als „Dieselskandal“ bezeichnete Manipulation von Dieselmotoren durch Automobilhersteller ist der größte Umwelt- und Verbraucherskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte. Deutsche und Europäische Automobilhersteller (VW, AUDI, Porsche, Mercedes, BMW, Opel) haben ihre Dieselfahrzeuge mit unzulässigen Abschaltvorrichtungen für die Abgasreinigung ausgestattet, um die strengen us-amerikanischen und europäischen Abgasrichtlinien erfüllen zu können. Allein der VW Konzern verbaute diese unzulässigen Abschaltvorrichtung („Defeat Device“) weltweit in über 11 Millionen Dieselfahrzeugen. AUDI, Mercedes, Opel und andere Hersteller sind ebenfalls von dem Dieselskandal betroffen.

Aufgedeckt wurde der Dieselskandal zuerst in den USA. Ab dem Jahr 2006 entwickelten Mitarbeiter von VW den Motorentyp EA 189, der als Grundstein für ein neues Projekt zum Vertrieb von Diesel-Fahrzeugen in den USA gedacht war. VW war jedoch bewusst, dass sie nicht in der Lage waren einen Dieselmotor zu entwickeln, der die strengen Stickoxidwerte entsprachen.

Im Frühjahr 2014 stellte die Forschungsorganisation ICCT erhebliche Diskrepanzen bei der Abgasmessung zwischen den offiziellen Typprüfwerten und den tatsächlichen Emissionswerten im Alltagsbetrieb bei dem Motoraggregat EA 189 fest. Am 03.09.2015 gestand VW in den USA ein, eine unzulässige Abschaltvorrichtung in den Diesel-Fahrzeugen verbaut zu haben, die die Abgaswerte auf dem Prüfstand manipuliert. Der VW-Konzern musste in den USA für Entschädigungen und Strafen mehr als 25 Milliarden Euro zahlen.

In Deutschland wurden, in Reaktion auf die Ereignisse in den USA, durch das Kraftfahrtbundesamt („KBA“) am 15.10.2015 insgesamt 2,4 Millionen VW-Diesel für ein Software-Update in die Werkstätten zurückgerufen. In den folgenden Monaten waren von Rückrufen des KBA europaweit auch 700.000 Dieselfahrzeuge von Mercedes betroffen. AUDI startete mit Genehmigung des KBA einen Rückruf für ein Software-Update bei rund 130.000 Fahrzeuge in Deutschland. Das KBA ordnete für Porsche-Fahrzeuge einen Pflichtrückruf für 22.000 Fahrzeige an.

Im Oktober 2015 leitete die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter von VW ein und führte Hausdurchsuchungen durch.

Im Juli 2017 verhängte das Bundesverkehrsministerium für den Porsche Cayenne sogar ein Zulassungsverbot für Fahrzeuge mit einem 3,0-Liter-TDI-Motor, der von der Konzerntochter AUDI gefertigt und bereitgestellt wurde.

Im Oktober 2018 traf es auch OPEL. Die Staatsanwaltschaft durchsuchte Standorte von OPEL und sicherte umfangreiches Datenmaterial, da in zahlreichen Diesel-Fahrzeugen von OPEL illegale Abschaltvorrichtungen vermutet werden. OPEL muss 100.000 Fahrzeuge zurückrufen lassen.

Als Reaktion auf den Dieselskandal und die dadurch mitverursachte hohe Luftverschmutzung in deutschen Städten verhängte das Verwaltungsgericht Stuttgart im Juli 2017 umfangreiche Fahrverbote. Es folgten in Berlin und zahlreichen anderen Ballungsräumen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge.

Die von VW verwendete Software („Defeat Device“) erkennt, ob sich das Fahrzeug gerade auf dem Prüfstand befindet oder im Einsatz auf der Straße. Ein extra programmierter Algorithmus nutzt unter anderem Informationen darüber, wie das Fahrzeug gesteuert wird, wie lange der Motor läuft und wie hoch der atmosphärische Druck ist. Stellt die Software so fest, dass das Fahrzeug auf Abgasemissionen getestet wird, schaltet die Software die Abgasreinigung ein. Dazu wird mehr Dieselkraftstoff in den vor dem Auspuff montierten Katalysator gepumpt und so die Abgasreinigung verbessert. Das senkt unter Umständen zwar die Motorleistung oder erhöht den Spritverbrauch, bringt aber die gewünschten Emissionswerte. Stellt die Software fest, dass der Wagen gerade auf der Straße fährt, schaltet die Software die Abgasreinigung aus.

Bei Mercedes erfolgt die Kontrolle der Stickoxidemissionen der Diesel-Fahrzeuge über die sog. Abgasrückführung. Bei der Abgasrückführung wird ein Teil des Abgases zurück in das Ansaugsystem des Motors geführt und nimmt erneut an der Verbrennung teil. Die Abgasrückführung wird bei kühleren Außentemperaturen zurückgefahren (sog. „Thermofenster“). Die Abgasrückführung wird bei einer Außentemperatur von 7° Celsius und darunter um bis zu 45 % reduziert, was eine unzulässige Abschalteinrichtung nach Art. 5 Abs. 2 EG-VO 715/2007 darstellt.

Hier finden Sie eine Übersicht über die vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeuge der einzelnen Hersteller. Die Übersicht ist nicht abschließend. Sollten Sie Ihr Diesel-Fahrzeug nicht auf der Liste finden oder haben Sie weitere Rückfragen, können Sie bequem Kontakt zu unseren Anwälten aufnehmen. Wir prüfen für Sie kostenlos, ob Ihr Fahrzeug mit Betrugssoftware ausgestattet ist und Ihnen Schadensersatzansprüche zustehen:    

VW/ AUDI/ Seat/ Skoda/ Porsche

Im VW Abgasskandal sind alle Diesel-Fahrzeuge mit dem Motormodell EA 189 (EA steht für Entwicklungsauftrag) betroffen. Dazu zählen alle Dieselmotoren mit 3,0, 2,0, 1,6 und 1,2 Liter Hubraum. Verbaut wurde der EA 189 in folgenden VW-Modellen:

  •  Golf VI, Passat VII, Phaeton, Tiguan, Tuareg, Polo, Bora, Fox, Sharan, Touran, Up, Amarok, Eos, CC, Jetta, Caddy, Transporter, Crafter.

Bei AUDI sind folgende Modelle betroffen:

  •  A1, A3, A4, A5, A6, A7, A8, Q3, Q5, Q7, Q8, TT

Skoda als VW-Tochter wurde der EA 189 in folgende Modelle eingebaut:

  • Octavia, Superb, Yeti, Citogo, Fabia, Roomster, Rapid, Felicia

 Die VW-Tochter SEAT verbaute den EA 189 in seinen Modellen:

  •  Alhambra, Exeo, Ibiza, Leon II, Toledo IV, Altea

 Bei Porsche sind folgende Modelle betroffen:

  •  Panamera, Cayenne, Macan

 

Mercedes-Benz

Mercedes verbaute in seinen Dieselmodellen eine unzulässige Abschaltvorrichtung, die als „Thermofenster“ bezeichnet wird. Hiervon sind die Motormodelle OM 622, OM 651, OM, 626, OM 642 (OM steht für Oelmotor) betroffen. Verbaut wurden die OM Aggregate in folgenden Mercedes-Modellen:

  • C 180d, C 200d, C 220d, C 250d, G 350d, S 300 BlueTEC Hybrid, S 300h, ML 250 BlueTEC, GLE 250d, E 350d (Coupé), Vito 1,6 Diesel, Vito 2,2 Diesel

 Es ist für Schadensersatzansprüchen nicht erforderlich, dass Ihr Fahrzeug von einem offiziellen Rückruf des Kraftfahrtbundesamtes betroffen war. Erste Gerichte haben Mercedes zum Schadensersatz wegen des Einbaus eines sog. Thermofensters als unzulässige Abschaltvorrichtung verurteilt.

 

BMW

Bei BMW wurde im Zuge des VW-Abgasskandal VW eine freiwillige Rückrufaktion für Zweiliter-Vierzylinder Dieselmotoren

  • 120d, 220d, 320d, 420d, 520d

durchgeführt und ein Software-Update aufgespielt. DER SPIEGEL berichtete, dass in den 5er und 7er-Reihen von BMW eine unzulässige Abschaltvorrichtung verbaut ist und daher rund 11.000 Diesel-Fahrzeuge in die Werkstatt mussten (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bmw-rueckruf-bei-5er-und-7er-wegen-abgasmanipulationen-a-1214377.html). BMW verbaute sog. Speicherkat-Systeme und SCR-Katalysatoren (AdBlue). Hinzukommt, dass es Hinweise auf ein Auto-Kartell gibt, über das DER SPIEGEL berichtete und an dem BMW beteiligt ist (http://www.spiegel.de/spiegel/vw-audi-porsche-bmw-und-daimler-bildeten-ein-kartell-das-auto-syndikat-a-1159389.html ). Es geht insbesondere um die Größe des den sog. AdBlue-Tank. Denn das AdBlue-Gemisch (Harnstoff) wird zur Neutralisierung der Stickoxyde in den Verbrennungsprozess eingespritzt. Wenn das Auto auf dem Prüfstand getestet wurde, steuerte eine Software den Ausstoß der notwendigen Menge AdBlue so, dass die Umweltgrenzwerte eingehalten wurden. Im Straßenbetrieb schaltete sie die Abgasreinigung ab.

OPEL

Auch OPEL steht im Verdacht einen unzulässige Abschaltvorrichtung benutzt zu haben. Betroffen sind vor allem die Modelle

  • Cascada, Insignia, Zafira

aus den Baujahren 2012 bis 2017. Das Kraftfahrtbundesamt habe die Staatsanwaltschaft Frankfurt im April 2018 über Anhaltspunkte des Vorliegens unzulässiger Abschalteinrichtungen bei Fahrzeugen von Opel informiert. Ermittler hatten die Geschäftsräume des im vergangenen Jahr vom französischen PSA-Konzern übernommenen Unternehmens in Rüsselsheim und Kaiserslautern durchsucht.

Es gibt verschiedene Rechtsgrundlagen, aus denen Sie vorgehen können und unterschiedliche Anspruchsgegner, die Ihnen Ihren Schaden zu ersetzen haben. Wir beraten Sie gerne individuell über den erfolgversprechendsten Weg wie Sie zu Ihrem Recht zu kommen. Wir empfehlen Ihnen jedoch grundsätzlich ein Vorgehen gegen den jeweiligen Hersteller, der für die Entwicklung, Einbau und Betrieb der Dieselmotoren mit Betrugssoftware verantwortlich ist. Dazu im Einzelnen:

I. Schadensersatzansprüche gegen Hersteller

Schadenersatzansprüche wegen arglistiger Täuschung und Betrug

Ihnen stehen aussichtsreiche Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller Ihres Diesel-Fahrzeugs wegen einer vorsätzlich sittenwidrigen Schädigung oder wegen Betrugs zu. Zahllose Gerichte, die sich mit Klagen von Dieselfahrern gegen den VW-Konzern auseinandergesetzt haben, haben gegen den VW-Konzern entschieden (siehe dazu unter wie entscheiden die Gerichte?). Die Haftung der Hersteller ist vor allem für Diesel-Besitzer interessant, denen keine Sachmängelrechte mehr geltend machen können, weil diese Ansprüche verjährt sind.

II. Ansprüche gegen Verkäufer

 Betrugssoftware als Sachmangel

Ihnen stehen grundsätzlich Sachmängelgewährleistungsansprüche wie Anspruch auf Nacherfüllung, Minderung oder Rücktritt vom Kaufvertrag gegen den Verkäufer Ihres Fahrzeugs zu.

Wenn Sie das Fahrzeug privat gekauft haben, bestehen die Sachmängelhaftungsansprüche beim Kauf vom Händler für die Dauer von zwei Jahren (Neufahrzeug) oder beim Kauf eines Gebrauchtfahrzeugs ein Jahr ab Übergabe des Fahrzeugs, soweit eine Verkürzung der Sachmangelhaftungsfrist wirksam vereinbart wurde.

Wenn Sie das Fahrzeug für Ihr Unternehmen gekauft haben, stehen Ihnen beim Neuwagenkauf mindestens ein Jahr lang Sachmängelrechte zu. Beim Gebrauchtwagenkauf dürfen diese Ansprüche gänzlich ausgeschlossen werden. Wir prüfen für Sie kostenfrei, ob Ihnen Sachmängelgewährleistungsansprüche zustehen.

 Gebrauchtwagenkauf von einer Privatperson

Wenn Sie das Fahrzeug von einer Privatperson gekauft haben, ist die Sachmängelhaftung in der Regel vertraglich ausgeschlossen. Beim Privatkauf oder bei Verjährung der Sachmängelhaftungsansprüche bleibt Ihnen nur die Möglichkeit gegen den Hersteller vorzugehen. Beim Kauf eines vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeuges von einer Privatperson müssen Sie sich die Schadensersatzansprüche gegen den Händler und Hersteller schriftlich vom Erstbesitzer abtreten lassen. Hier helfen wir Ihnen gerne weiter um Ihre Ansprüche rechtssicher geltend machen zu können.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie der Erstattungsanspruch aussehen kann.

  • Wir empfehlen Ihnen den sog. „große Schadenersatz“ geltend zu machen. Dieser Anspruch führt zur vollständigen Rückabwicklung des Kaufvertrags und Rückzahlung des Kaufpreises. Das Fahrzeug muss zurückgegeben werden und Sie müssen sich nach derzeitiger Rechtslage eine Entschädigung für die gefahrenen Kilometer anrechnen lassen. Das Fahrzeug ist durch den Makel, vom Abgasskandal betroffen zu sein, praktisch nicht mehr veräußerbar. Sollten Sie einen Käufer finden, müssen Sie mit erheblichen Preiseinbußen rechnen.

Bei dem großen Schadensersatz stehen Sie daher deutlich besser da, als bei einem Verkauf des Fahrzeugs, wie folgende Darstellung zeigt:  

Start 9 

Beispielberechnung:

Sie haben einen AUDI Q5 2,0 TDI Quattro 133 KW (177 PS) im Jahr 2016 zu einem Kaufpreis von 49.944,00 € bei einem Audi-Vertragshändler erworben. Das Kfz hat am 22.08.2018 eine Laufleistung von 40.153 km. Die Gesamtlaufleistung beträgt 300.000 km. Geben Sie das Kfz wegen der Abgasmanipulation zurück erhalten Sie 43.259,33 € zurück. Für die gefahrenen Kilometer wird ein Nutzungsersatz von lediglich 6.684,67 € angerechnet. Bei einem Verkauf würden Sie ca. 29.980,00 € erlösen und damit einen Verlust gegenüber einer Rückabwicklung von 19.964,00 € einfahren.

Start 10

Beispielberechnung:

Sie haben einen Mercedes E 250 CDI 4-Matic 7G-Tronic 150 KW (205 PS) im Jahr 2014 zu einem Kaufpreis von 53.000,00 € bei einem Mercedes-Vertragshändler erworben. Das Fahrzeug hat im Jahr 01/2019 eine Laufleistung von 78.000 km. Die Gesamtlaufleistung beträgt 300.000 km. Geben Sie das Kfz wegen der Abgasmanipulation zurück, erhalten Sie 3.220,00 €. Für die gefahrenen Kilometer wird ein Nutzungsersatz von lediglich 13.780,00 € angerechnet. Bei einem Verkauf würden Sie ca. 20.499,00 € erlösen und damit einen Verlust gegenüber der Rückabwicklung von 18.721,00 € einfahren.

  • Sie können auch den juristisch als sog. „kleinen Schadenersatz“ bezeichneten Anspruch wählen. Dieser Anspruch beinhaltet die Kosten für die Fehlerbeseitigung, sowie nachgewiesene Mehrkosten für den Kraftstoffmehrverbrauch und den Minderwert aufgrund der Tatsache, dass das Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist. Im Rahmen des kleinen Schadensersatzes können Sie das Fahrzeug behalten. Die Frage, wie hoch der Minderwert durch den Abgasskandal zu beziffern ist, muss aber durch ein Sachverständigengutachten geklärt werden. 

Sofern Sie über eine Rechtschutzversicherung verfügen, übernimmt die Versicherung die Kosten einer Klage. Für Sie wäre das Klageverfahren damit kostenfrei (ausgenommen: ggf. Selbstbeteiligung, Reisekosten). Wir holen für Sie kostenfrei die Deckungszusage ein, kümmern uns um die Korrespondenz mit der Versicherung und regeln den Schriftverkehr.

Sollten Sie über keine Versicherung verfügen, bieten wir Ihnen eine kostenfreie außergerichtliche Tätigkeit und Rechtsdurchsetzung an, die nur im Erfolgsfalle zu vergüten ist. 

Wir bieten Ihnen an, wenn keine Versicherung besteht, Ihre Ansprüche in den Musterfeststellungsklagen („MFK“) gegen VW und Mercedes anzumelden, sollten sich Ihre Ansprüche für eine Anmeldung eignen. Die Prüfung und Anmeldung zur Musterfeststellungsklage werden von uns kostenfrei übernommen.

Wenn Sie in Erwägung ziehen, das Kostenrisiko einer Einzelklage vor Gericht selbst zu tragen, weil die Klage hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bietet, bieten wir Ihnen eine kostenfrei Darstellung Ihrer Kosten- und Prozessrisiken und Abstimmung der richtigen Prozesstaktik an. 

Die Ausgangslage für Dieselbesitzer vor Gericht war noch nie so gut wie heute. Wir raten Ihnen daher keine Zeit zu verlieren und tätig zu werden!

Der Druck auf die Hersteller ist hoch. Der ADAC hat Ende 2018 die vom Gesetzgeber neu eingeführte Musterfeststellungsklage („MFK“) genutzt und den VW Konzern auf Schadensersatz verklagt. An die MFK haben sich über 300.000 Kunden beteiligt. Die Gerichte tendieren auch in den Einzelklagen immer mehr dazu verbraucherfreundlich zu entscheiden und den Dieselbesitzern Recht zu geben. Höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gibt es bislang nicht. VW hatte die angesetzten Termine zur Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof stets verhindert, in dem es dem klagenden Dieselbesitzer „unwiderstehliche“ Angebote unterbreitete. Neben Entscheidungen gegen VW und ihren Tochterunternehmen AUDI, Skoda, Seat hat das Landgericht Stuttgart mittlerweile auch Mercedes zu Schadensersatz wegen unzulässiger Abschaltvorrichtungen verurteilt.

Folgende Gerichte (Auszug) haben zu Gunsten der Dieselbesitzer geurteilt:

·         LG Stuttgart

17.01.2019

23 O 180/18

Mercedes E 250d

·         LG Stuttgart

17.01.2019

23 O 172/18

Mercedes

·         LG Stuttgart

17.01.2019

23 O 178/18

Mercedes

·         LG Saarbrücken

31.10.2018

12 O 156/18

Tiguan 2.0

·         LG Trier

31.10.2018

5 O 373/17

Tiguan 2.0

·         LG Offenbach

29.10.2018

3 O 151/18

Golf VI

·         LG Frankfurt

29.10.2018

2-32 O 54/18

Tiguan 2.0

·         LG Stuttgart

26.10.2018

28 O 88/18

Touran 1,6 TDI

·         LG Traunstein

25.10.2018

2 O 1207/18

Skoda Oktavia

·         LG Köln

23.10.2018

22 O 132/18

Tiguan 2.0

·         LG Bonn

18.10.2018

4 O 68/18

Golf VI

·         LG Nürnberg Fürth

16.10.2018

9 O 3369/18

Tiguan 2.0

·         LG Gießen

24.09.2018

5 O 103/18

Q 3

·         LG Weiden

19.09.2018

11 O 58/18

Oktavia Combi

·         LG Duisburg

14.09.2018

1 O 153/18

A4 2.0 TDI

·         LG Leipzig

26.08.2018

7 O 780/18

Tiguan 2.0

·         OLG Köln

16.07.2018

27 U 10/18

k.A.

·         LG Aachen

22.05.2018

7 O 233/17

k.A.

·         OLG München

03.04.2018

32 U 3864/17

k.A.

·         OLG Nürnberg

20.12.2017

12 U 1567/17

k.A.

·         LG Regensburg

19.07.2017

7 O 1892/16

k.A.

·         LG Krefeld

19.07.2017

7 O 147/16

Audi Q 5

·         LG Krefeld

05.07.2017

7 O 179/16

VW EOS

·         LG Stuttgart

30.06.2017

20 O 425/16

k.A.

·         LG Augsburg

30.06.2017

30 O 753/16

VW Sharan

·         LG Koblenz

30.06.2017

15 O 205/16

Audi Q3

·         LG Lübeck

29.06.2017

4 O 218/16

Audi Q5

·         LG Regensburg

28.06.2017

7 O 1649/16 (1)

Skoda Rapid 1,6 TDI

·         LG Saarbrücken

14.06.2017

12 O 104/16

VW Tiguan

·         LG Landau

13.06.2017

2 O 259/16

Audi A1

·         LG Offenburg

09.06.2017

3 O 240/16

VW Touran

·         LG Aachen

08.06.2017

12 O 347/16

VW Tiguan

·         LG Trier

07.06.2017

5 O 298/16

VW Touran

·         LG Osnabrück

31.05.2017

5 O 2218/16

Audi A1

·         LG München

15.11.2016

12 O 1482/16

VW Golf

Sie können auch nach erfolgtem Software-Update Ihres Fahrzeugs Schadensersatz verlangen. An den Ansprüchen gegen den Hersteller ändert das Software-Update nichts. Bei Ansprüchen gegen den Händler werden durch das Software-Update der Sachmangel unseres Erachtens nicht behoben, weil damit nicht alle Nachteile behoben werden. Die Nachbesserung ist nicht hinreichend sicher erfolgreich und das Vertrauensverhältnis Hersteller nachhaltig gestört. Die Nachbesserung führt zwar dazu, dass die unzulässige Abgassoftware aus dem Steuerungsgerät entfernt wird, aber es ist nicht auszuschließen, dass Nachteile beim Verbrauch oder der Leistung eintreten. Zudem ist ein Fahrzeug, dass vom Abgasskandal betroffen ist, mit einem Makel behaftet, der sich auch auf den Wiederverkaufspreis deutlich negativ auswirkt.

Sollte Ihr Fahrzeug nicht von einem amtlichen Rückruf des Kraftfahrtbundesamt („KBA“) betroffen sein, können Sie dennoch Schadensersatzansprüche verfolgen. Es kommt auf einem Rückruf des Fahrzeugs nicht an. Ein Rückruf bindet nur den Hersteller nicht den Fahrzeugbesitzer. Denn Anknüpfungspunkt der Haftung ist der Einbau einer unzulässigen Abschaltvorrichtung und nicht der Rückruf.

Sollten Sie Ihren Diesel über eine Bank finanziert haben, können Sie den Autokredit mit hoher Wahrscheinlichkeit widerrufen. Sie können dann Ihr Fahrzeug zurückgeben und bekommen die gezahlten Raten und Anzahlungen auf den Kredit zurück.

Für einen Widerruf Ihres Autokredit kommt es nicht darauf an, ob Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist. Ihnen steht ein Widerrufsrecht allein wegen 

Wir prüfen für Sie kostenfrei, ob Ihnen ein Widerrufsrecht zusteht und setzen Ihre Ansprüche für Sie gegen die Bank durch.

Sie können auch im Falle des Leasings Ansprüche geltend machen. Denn der Leasinggeber tritt im Leasingvertrag in der Regel alle Sachmängelhaftungsgewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer an den Leasingnehmer ab. Der Leasingnehmer ist sogar vertraglich verpflichtet, Sachmängelhaftungsgewährleistungsansprüche selbst geltend zu machen.

WICHTIG: Für Leasingnehmer ist es erforderlich vorab beim Leasinggeber schriftlich nachzufragen, wie mit den Ansprüchen umzugehen ist und sich die Antwort schriftlich geben zu lassen, um sich im Nachhinein nicht dem Vorwurf auszusetzen, das Fahrtzeug habe aufgrund der Betroffenheit vom Abgasskandal einen erheblichen Wertverlust erlitten. Hier helfen wir Ihnen gerne weiter und übernehmen die Korrespondenz mit Ihrem Vertragspartner.